Bewusstlosigkeit


Hypnose, da ist man doch bewusstlos...

"Ich glaube, ich war gar nicht hypnotisiert. Ich habe alles mitbekommen."

Ein Satz, den man nach der ersten Hypnose-Sitzung immer wieder hört. Die vielen Hypnose-Shows auf Bühnen und im Fernsehen scheinen nicht viel dazu beizutragen, das Phänomen der Hypnose bei der Bevölkerung zu erklären. Insbesondere die Annahme, Hypnose sei so etwas wie Bewusstlosigkeit, hat sich in den Köpfen der meisten Leute offenbar festgesetzt.

Tatsache ist: Hypnose ist NICHT Bewusstlosigkeit. Auch in Trance ist man sich zu jeder Zeit voll bewusst, was abläuft. Oftmals mag man sich im Trancezustand wundern, warum man gerade so und nicht anders geantwortet hat, oder wie man ausgerechnet auf diese ausgefallene Idee gekommen ist. Aber das liegt daran, dass in der Hypnose das Unterbewusstsein die Führung übernimmt und das sonst so dominante Bewusstsein ein wenig in den Hintergrund tritt.

 

Wenn nicht Bewusstlosigkeit, was dann...

Hypnose-Powerline, Bewusstlosigkeit!

Hypnose ist ein veränderter Bewusstseinszustand, in welchem das Unterbewusstsein (der eigentliche Motor und Motivator des Menschen) besser ansprechbar ist. Es braucht dazu in erster Linie eines, nämlich Rapport.

Rapport nennt man in der Hypnose das gegenseitige Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand. Mit anderen Worten: Beide müssen die Hypnose wollen, beide müssen sich einig sein über die Ziele der Sitzung, und vor allem muss der Hypnotisand daran glauben, dass der Hypnotiseur die nötige Kompetenz besitzt.

Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, wird man feststellen, dass ein so genanntes Leading stattfindet.